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Kurzfristige Aufenthalte

31.07.2021 - Artikel

Bitte beachten Sie: Für Drittstaatsangehörige gelten aufgrund der Corona-Pandemie Reisebeschränkungen. Deutsche sowie EU-Bürger und Staatsangehörige der Schweiz, Norwegens, Liechtensteins und Islands können bei Vorliegen eines Impf-, Genesungs- oder Testnachweises weiterhin nach Deutschland einreisen.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung Einreisebeschränkungen erlassen. Die Reise von Kolumbien nach Deutschland ist daher derzeit nur in Ausnahmefällen möglich.

Bei der visumsfreien Einreise mit vorigem Zwischenstopp kam es in der jüngeren Vergangenheit in Einzelfällen zu Problemen bei der Einreise. Wenn Sie nicht direkt von Kolumbien nach Deutschland fliegen, kontaktieren Sie daher vor der Reise bitte unbedingt die jeweilige Botschaft bezüglich der Einreisebestimmungen und Transitmöglichkeiten.

Bitte beachten Sie, dass die Botschaft keine individualisierten Bescheinigungen über die Einreise für Kurzaufenthalte (bis zu 90 Tage pro 180-Tage-Zeitraum) ausstellen kann. Die Prüfung der Dokumente erfolgt vor Ort durch die Fluggesellschaft und die Bundespolizei.

Bitte beachten Sie zudem die allgemeinen Hinweise zur visumsfreien Einreise

Lockerung der Einreisebeschränkungen nach Deutschland für geimpfte Personen ab 25.06.2021

Ab dem 25.06.2021 werden Einreisen für vollständig mit durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zugelassenen Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpfte Personen aus Kolumbien nach Deutschland möglich sein. Vollständig geimpfte Personen können dann auch zu Besuchs- und touristischen Zwecken wieder nach Deutschland einreisen.

Ausgenommen sind jedoch Einreisen aus Ländern, die als Virusvariantengebiete  eingestuft sind. Aus diesen besteht auch weiterhin ein Beförderungsverbot nach Deutschland.

Einreisen können nur solche Personen, die mit einem der auf der Website des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI)  aufgeführten Impfstoffe geimpft sind, wenn seit Erhalt der letzten erforderlichen Einzelimpfung/Impfdosis mindestens 14 Tage vergangen sind. Derzeit gilt dies nur für durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zugelassene Impfstoffe. Eine Ausweitung auch auf andere Impfstoffe mit vergleichbarem Schutzstandard ist vorgesehen, sobald die dafür erforderlichen Prüfungen abgeschlossen sind.

Für die Einreise ist ein digitales COVID-Zertifikat der EU  oder ein vergleichbarer Impfnachweis in digitaler oder verkörperter Form (Papierform) in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorzulegen. Daraus müssen stets hervorgehen:

  1. die personenbezogenen Daten des Geimpften (mindestens Name, Vorname und Geburtsdatum)
  2. Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,
  3. Bezeichnung des Impfstoffes,
  4. Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde,
  5. Merkmale, die auf die für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortliche Person oder Institution schließen lassen, zum Beispiel ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers.

Bei einer genesenen Person kann die Impfung aus nur einer verabreichten Impfstoffdosis bestehen. Zum Nachweis eines vollständigen Impfstatus von Genesenen muss zusätzlich nachgewiesen werden, dass vor der Impfung eine Erkrankung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlag. Als Nachweis dieser Erkrankung muss ein positiver PCR-Test vorgelegt werden. Der Genesenennachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache digital oder in verkörperter Form (Papierform) vorliegen.

Weitere Informationen sind unter folgendem Link erhältlich: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.html.

Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben und noch nicht geimpft sind, können mit einem Testnachweis (PCR-Test oder Antigentest) in Begleitung mindestens eines vollständig geimpften Elternteils einreisen. Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen dabei keinen Testnachweis.

Besuchsreisen

Besuchsreisen von drittstaatsangehörigen Familienangehörigen der sog. „Kernfamilie“

Besuchsreisen von drittstaatsangehörigen Familienangehörigen der sog. „Kernfamilie“ (d.h. Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, minderjährige Kinder und Eltern minderjähriger Kinder) von Deutschen, EU-Bürgern, Staatsangehörigen Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs oder von Drittstaatsangehörigen mit bestehendem Aufenthaltsrecht in Deutschland, gemeinsam mit der „Kernfamilie“ oder allein. In Fällen, in denen der Ehegatte bzw. eingetragene Lebenspartner Deutscher, EU-Bürger oder Staatsangehöriger Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs ist, sind Besuchsreisen unabhängig davon möglich, ob dieser seinen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland oder im Ausland hat.

Die Verwandtschaftsverhältnisse sind durch geeignete Dokumente (Heirats-, Geburtsurkunden) mit Apostille und Übersetzung nachzuweisen.

Für nähere Informationen besuchen Sie die Website des Bundesinnenministeriums unter https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.

Besuchsreisen von Verwandten 1. und 2. Grades, die nicht zur „Kernfamilie“ gehören

 Besuchsreisen von Verwandten 1. und 2. Grades, die nicht zur „Kernfamilie“ gehören (d.h. volljährige Kinder, Eltern volljähriger Kinder, Geschwister und Großeltern), von Deutschen, EU-Bürgern, Staatsangehörigen Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs oder von Drittstaatsangehörigen mit bestehendem Aufenthaltsrecht in Deutschland:

Nur aus zwingenden familiären Gründen (Geburten, Hochzeiten, Todesfälle/Beerdigungen oder andere besondere Ausnahmefälle, in denen ein zwingender familiärer Grund vorliegt).

Sowohl das Vorliegen eines zwingenden Grundes als auch die Verwandtschaftsverhältnisse sind durch geeignete Dokumente nachzuweisen.

Für nähere Informationen besuchen Sie die Website des Bundesinnenministeriums unter https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.

Besuchsreisen des drittstaatsangehörigen Partners zu seinem nicht verheirateten Partner

Achtung! In letzter Zeit kam es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten bei der Einreise von unverheirateten Partnern mit vorherigem Zwischenhalt im Schengen-Raum. Um sicherzugehen empfiehlt die Botschaft, möglichst ohne vorherigen Stopp direkt von Kolumbien nach Deutschland einzureisen.

Hintergrund ist, dass die Einreise unverheirateter Partner eine Sonderregelung der Bundesrepublik Deutschland darstellt, die von den allgemeinen Regeln der Schengen-Partner abweicht. Es werden daher in Einzelfällen von den Fluggesellschaften bzw. Grenzbehörden individuelle Bescheinigungen verlangt, die die Möglichkeit der Einreise bestätigen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Botschaft solche Bescheinigungen nicht ausstellen kann!  

- Besuchsreisen des drittstaatsangehörigen Partners zu seinem nicht verheirateten Partner in Deutschland. Der einladende Partner muss Deutscher, sonstiger EU-Staatsangehöriger, Staatsangehöriger Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs oder Drittstaatsangehöriger mit langfristigem Aufenthaltsrecht in Deutschland sein.
a. Voraussetzung ist, dass die Beziehung/Partnerschaft langfristig, d.h. auf Dauer angelegt ist und beide Partner sich zuvor mindestens ein Mal persönlich getroffen haben oder bis vor kurzem einen gemeinsamen Wohnsitz im Ausland hatten.
b. Zum Nachweis sind geeignete Unterlagen mitzuführen:
Schriftliche Einladung der in Deutschland wohnhaften Person (nebst Kopie der Ausweispapiere), eine Erklärung beider Partner zur Beziehung (für Besuch) sowie Nachweise über vorherige persönliche Treffen (insbesondere anhand von Passstempeln bzw. Reiseunterlagen/Flugtickets oder Nachweise über einen gemeinsamen Wohnsitz im Ausland (beispielsweise Meldebescheinigungen)). Ergänzend ist eine Dokumentation durch Fotos, Soziale Medien, Brief- oder E-Mailkorrespondenz möglich. Zudem sollte eine entsprechende Bescheinigung der Botschaft  (deutsch bzw. spanisch) ausgedruckt mitgeführt werden. 

-Nur bei zwingenden Gründen:
Gemeinsame Besuchsreisen unverheirateter Paare aus dem Ausland (z.B. Hochzeit, Krankheit oder Beisetzung naher Angehöriger). Einer der Partner muss Deutscher, sonstiger EU-Staatsangehöriger oder Staatsangehöriger Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs sein.
a. Voraussetzung ist, dass die Beziehung/Partnerschaft langfristig, d.h. auf Dauer angelegt ist und ein gemeinsamer Wohnsitz im Ausland besteht.
b. Zum Nachweis sind geeignete Unterlagen mitzuführen:
Schriftliche Darlegung des zwingenden Grundes der gemeinsamen Einreise, eine Erklärung beider Partner zur Beziehung  (Zur gemeinsamen Einreise) sowie Nachweise über die bestehende Beziehung, insbesondere Nachweise über einen bestehenden gemeinsamen Wohnsitz im Ausland (beispielsweise Meldebescheinigungen); Ergänzend ist eine Dokumentation durch Fotos, Soziale Medien, Brief- oder E-Mailkorrespondenz möglich.

Für nähere Informationen besuchen Sie die Website des Bundesinnenministeriums unter https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.

Geschäftsreisen und Messebesuche

Voraussetzung für die Einreise von selbständigen und angestellten Geschäftsreisenden ist, dass hinreichend glaubhaft gemacht wird, dass die Einreise auch unter Berücksichtigung der Pandemiesituation unbedingt erforderlich ist. Zur Glaubhaftmachung ist eine eigenhändig unterzeichnete Erklärung zur unbedingten Erforderlichkeit einer kurzfristigen Geschäftsreise durch den Geschäftspartner oder Arbeitgeber in Deutschland erforderlich. Eine Erklärung durch einen Geschäftspartner oder Arbeitgeber des Entsendestaates (Drittstaat) ist allein nicht ausreichend.

Zur Glaubhaftmachung der unbedingten Erforderlichkeit der Einreise von Geschäftsreisenden für den Besuch von Messen sind folgende Dokumente erforderlich: Bei Messeausstellern eine Bestätigung des Messeveranstalters über die Teilnahme; bei Messebesuchern die Eintrittskarte zur Messe sowie die Bestätigung mindestens eines Messeausstellers über eine Terminvereinbarung für einen Geschäftstermin vor Ort auf der Messe.

Einreise aus zwingenden medizinischen Gründen

Einreisen aus zwingenden medizinischen Gründen sind zulässig. Ein zwingender medizinischer Grund liegt vor, wenn 

  1. die Behandlung nur in Deutschland oder jedenfalls nicht im Herkunftsland ausgeführt werden kann oder die Behandlung in Deutschland begonnen wurde und nun fortgesetzt werden soll; und
  2. wenn ohne die Behandlung das Leben bedroht ist oder bei Nichtbehandlung erhebliche bleibende Schäden zu befürchten sind.

Beides ist durch entsprechende schriftliche Bestätigungen der in Deutschland aufnehmenden medizinischen Einrichtung glaubhaft zu machen. Bitte nutzen Sie hierzu dieses Formular.

Bei Vorliegen zwingender medizinischer Gründe können außerdem bis zu zwei erforderliche Begleitpersonen mitreisen.

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