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Informationen für Menschen mit Behinderungen zur Barrierefreiheit

Artikel

Kolumbien hat die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention teilweise umgesetzt.


Öffentlicher Raum und Gehbehinderung:

Die Mehrheit der neueren öffentlichen Gebäude, wie auch die Botschaft Bogotá, sind für Personen mit physischen und psychischen Einschränkungen erreichbar. Die Botschaft Bogotá hat auf der Gebäuderückseite eine feste Rampe mit Geländer und Aufzüge. Im 5. Stock befindet sich eine Toilette für Gehbehinderte/Rollstuhlfahrer. Die Büros der Honorarkonsuln in Cali, Medellin und Barranquilla sind barrierefrei erreichbar, beim Honorarkonsul in Armenia ggf. vorher anrufen, Büroräume sind nicht barrierefrei, ebenerdige Terminwahrnehmung ist nach Absprache möglich.

Neue städtische Transportmittel in den Großstädten  (z.B. Transmilenio in Bogota, Metro in Medellin) sind mit Transportmöglichkeiten für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer ausgestattet, andere öffentliche Busse haben keine Einstiegsmöglichkeiten für diese Personengruppe.  Staatliche Busse und Bahnen verfügen über gekennzeichnet Sitzplätze, die bei Bedarf freizumachen sind.
Die Bewegungsfreiheit wird durch teilweise sehr schlechte Straßenverhältnisse und hohe Bürgersteigkanten eingeschränkt.
Einige wenige Transportunternehmen bieten Fahrzeuge für  Menschen mit physischen Einschränkungen an (teuer). Private Unterkünfte in den gehobenen Wohngegenden und bessere Hotels sind in der Regel über Rampen und Aufzüge zugänglich.

Öffentlicher Raum und Sehbehinderung

Gehwege, Bushaltestellen und Straßenübergänge sind teilweise mit Orientierungsstreifen für Sehbehinderte ausgestattet. Man muss aber damit rechnen, dass diese ohne Vorwarnung plötzlich enden.

Die meist schlechten Zustände der Gehwege und Straßen (Löcher, hohe Bordsteine, unübersichtliche Kreuzungen, etc.) machen die Orientierung und das Vorankommen im Straßenverkehr für Blinde und sehbehinderte Menschen schwierig.

In einigen Städten (Medellin, Cartagena) sind Fußgängerampeln teilweise mit akustischem Signal ausgestattet, aber nicht flächendeckend.


Öffentlicher Raum und andere Behinderungen

Für andere Formen der Behinderung (z.B. Hören, Kleinwüchsigkeit) gibt es in Kolumbien kaum besondere Maßnahmen im öffentlichen Raum. Die kolumbianischen Mitmenschen sind jedoch in der Regel sehr geduldig und hilfsbereit, wenn sie den Unterstützungsbedarf eines Menschen mit Behinderung wahrnehmen.

Schule/Ausbildung

Manche Schulen bieten Betreuung und Fördermöglichkeiten für Kinder mit physischen oder psychischen Einschränkungen an. Darunter gibt es auch einige bilinguale (meist Englisch/Spanisch) Schulen. Einige deutsche Schulen wie zum Beispiel das Colegio Andino in Bogota bieten nur eingeschränkte Fördermöglichkeiten (bei Gehbehinderung,  Logopädie in Spanisch im Kindergarten, mit Einschränkung bei ADS/ADHS).

Detailliertere Informationen zum Thema spezieller Förderung im Bildungsbereich finden Sie unter:

http://www.ofecfuturoscientificos.com/colegios-para-discapacitados.html.com/colegios-para-discapacitados.html

http://aprende.colombiaaprende.edu.co (dort Suche nach Stichwort „discapacidad“)


Mehr Informationen ausschließlich auf Spanisch rund um das Thema finden Sie unter:

http://discapacidadcolombia.com/


Ansprechpartner in der Botschaft ist RK-1@bogo.diplo.de

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